Manchmal ist es notwendig, dass eine E-Mail an einen großen Verteiler geschickt werden soll. Typischerweise ist dies bei Newslettern oder anderen Ankündigungen der Fall. In solchen Fällen kommt es häufig vor, dass die Empfänger der E-Mail nicht sehen sollen, wer sonst noch adressiert wurde. Dies gilt besonders dann, wenn die E-Mail an Empfänger außerhalb des eigenen Unternehmens gesendet wird. Hier sind es z.B. Interessenten, Kunden und Lieferanten. 

Nun wäre es keine elegante Lösung, dass jeder Empfänger eine individuelle E-Mail erhält. Es gibt einen viel einfacheren Weg: 

Blind Carbon Copy („BCC“)

Adressieren Sie Ihre Verteiler E-Mail über das BCC-Adress-Feld Ihres E-Mail Programms. Die folgende Abbildung zeigt Ihnen, wie das Ergebnis aussieht: Müller, Meier und Schulze werden im BCC als Empfänger eingetragen. Dann bleibt nur noch die Frage, wer den Empfängern als Adressat angezeigt werden soll. Hier können Sie sich eine aussagekräftige E-Mail Adresse ausdenken, die nicht unbedingt existieren muss. 

 Durch diese Vorgehensweise ist der Datenschutz bei einem E-Mail Verteiler in bester Weise gewährleistet. Probieren Sie es doch mal aus, indem Sie sich selbst eine E-Mail mit BCC schicken!

 Typische Anwendungsfälle für BCC 

Die folgenden Beispiele verdeutlichen den sinnvollen Einsatz von „blind carbon copy“: 

Im Februar 2018 wurde sogar ein Bußgeld gegen eine Privatperson verhängt, weil sie das BCC nicht genutzt hatte: https://www.datenschutz-praxis.de/fachnews/erstmals-datenschutz-geldbusse-gegen-privatperson/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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